Frank Schmidt
Dr. med. Peter Jungmann
Bianca Koppers
Joachim Funk (A)
Dr. med. Eva Jung (A)

Fachärzte für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Ambulante Operationen

Beratung in der Frauenarztpraxis Saarlouis

ThinPrep®-Pap

1971 wurde die gynäkologische Krebsvorsorge in Deutschland eingeführt. Wichtiger Bestandteil dieses Programms ist die zytologische Abstrichuntersuchung der Gebärmutterhalses auf auffällige Zellen (sogenannter Pap-Abstrich, benannt nach seinem Erfinder Papanicolau). Mit dieser Früherkennungsmaßnahme wurde Gebärmutterhalskrebs vom 1. auf den 10.ten Platz in der Krebshäufigkeitsskala verdrängt, eine echte Erfolgsgeschichte. Denn die Vorstufen der Krebszellen werden bei regelmäßiger Abstrichuntersuchung erkannt, und es kann vor dem Krebsausbruch eine Sanierung durch kleine Operation erfolgen.

Dennoch hat der konventionelle Pap-Test methodisch bedingte Schwächen, die zu einer verminderten Erkennungsquote der veränderten Zellen führen. Durch den ThinPrep®-Pap Test werden die methodischen Schwachpunkte des konventionellen zytologischen Abstriches vermieden. Seit 1996 ist der ThinPrep-Pap von der amerikanischen Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration) als weltweit einziger Test zur Gebärmutterhals-Krebsvorsorge mit dem Vermerk „deutlich verbesserte Erkennung von niedrig- und höhergradigen Läsionen im Vergleich zum konventionellen Pap-Test“ zugelassen.

Durch eine verbesserte Abstrichentnahme, verbesserte Konservierung der gewonnen Zellen in speziellen Flüssigkeiten, durch die aufwendige technische Bearbeitung des Materials mit Reinigung von Blut und Schleim, resultiert letztlich eine deutlich verbesserte Probenqualität mit höherer Erkennungsquote und Präzision. In vielen Ländern hat diese Methodik den alten konventionellen Abstrich abgelöst.

Weiterführende Informationen finden Sie hier: Hologic-ThinPrep®-Pap