Frank Schmidt
Dr. med. Peter Jungmann
Bianca Koppers
Joachim Funk (A)
Dr. med. Eva Jung (A)

Fachärzte für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
Ambulante Operationen

Betreuung in der Schwangerschaft

Erweiterte Schwangerschaftsvorsorge

Erweiterte Untersuchungen in der Schwangerschaft sind medizinisch sinnvoll und geben Ihnen und Ihrem Kind mehr Sicherheit.

Ersttrimesterscreening (Nackenfaltenmessung)
Diese Untersuchung im ersten Schwangerschaftsdrittel (12. bis 14. Woche) soll Aufschluss darüber geben, wie groß Ihr persönliches Risiko ist, ein Kind mit einer Chromosomenveränderung z.B.dem Down-Syndrom(=Trisomie 21 oder umgangssprachlich Mongolismus) zu bekommen. Dabei wird das Risiko anhand des Alters der Mutter, der Größe der Nackenfalte und der Blutwerte Papp-A und ß-HCG berechnet. Die Nackenfaltenmessung findet hierbei mit dem Ultraschall statt. Das Gesamtrisiko, das sich aus den einzelnen Faktoren ergibt, kann dann je nach Höhe Anlass zu weiteren Untersuchungen wie der Amniozentese (Fruchtwasseruntersuchung) oder weiteren Bluttests geben.

Amniozentese
Bei dieser Untersuchung, die meist zwischen der 16. und 18. SSW durchgeführt wird, wird Fruchtwasser mittels Punktion aus der Fruchtblase entnommen. Empfohlen wird die Amniozentese Frauen ab 35 Jahren ( lt. Mutterschaftsrichlinien) und Frauen, bei denen im Rahmen des Ersttrimesterscreening ein sehr hohes Risiko festgestellt wurde. Auch Schwangeren, die bereits ein Kind mit einer Chromosomenabweichung oder einem Neuralrohrdefekt haben und bei Hinweisen auf Erbkrankheiten wird zu dieser Untersuchung geraten.
Die Punktion der Fruchtblase erfolgt durch die Bauchdecke, wobei die Lage der Punktionsnadel während des gesamten Eingriffs mit Ultraschall genau überwacht wird.

Akupunktur
In unserer Praxis bieten wir auch Akupunktur für Schwangere an, meist zur Raucherentwöhnung. Gerade in der Schwangerschaft bietet die Akupunktur eine gute Möglichkeit, mit dem Rauchen aufzuhören.

Ultraschalluntersuchung alle 4 Wochen
Von den gesetzlichen Krankenkassen werden im Laufe der Schwangerschaft nur 3 Ultraschalluntersuchungen übernommen. Der Wunsch nach zusätzlichen Ultraschalluntersuchungen über das von Vorsorgerichtlinien vorgesehene Maß, ist nur allzu verständlich. So können werdende Eltern mit eigenen Augen sehen, wie ihr Kind heranwächst und frühzeitig eine emotionale Bindung aufbauen. Die heutigen modernen hoch auflösenden Geräte bieten dazu die beste Voraussetzung. In unserer Praxis arbeiten wir mit zwei dieser modernen Geräte, die auch die Möglichkeit von 3D/ 4D Aufnahmen mit Fotos oder CDs des ungeborenen Kindes bieten. Ebenso ist bei beiden Geräten die Durchführung von Farbdoppler Untersuchungen möglich. Aus medizinischer Sicht können bei regelmäßigen Ultraschalluntersuchungen die Fruchtwassermenge, das Wachstum des Kindes oder der Mutterkuchen genauer beobachtet werden. So können wir Probleme frühzeitig erkennen und entsprechend handeln.

3D/4D-Ultraschall
Im 3D/4D-Ultraschall können Sie Ihr Kind in plastischen Bildern und in Echtzeit sehen. Ein günstiger Zeitraum für diese Untersuchung liegt zwischen der 24. und 34. Schwangerschaftswoche, kann aber auch individuell variieren. Wir nehmen uns für den 3D/4DUltraschall viel Zeit, doch ist das Ergebnis von mehreren Faktoren, wie der Lage des Kindes in der Gebärmutter und den Fruchtwasserverhältnissen abhängig..

Farbdoppleruntersuchungen
Hier wird per Ultraschall die Geschwindigkeit und die Strömungsrichtung des Blutes gemessen. Unterversorgungen des Kindes wie z.B. bei Plazentainsuffizienz oder beim schwangerschaftsbedingten Bluthochdruck kann man frühzeitig mit der Farbdopplersonographie erkennen.

Infektions-/ Labordiagnostik